Internationaler Tag zur Erhaltung der Arten im Mai

2. Artenvielfaltswanderung 25. Mai Obermoschel

Liebe Interessierte,
am 22. Mai ist der Internationale Tag zur Erhaltung der Arten.
Um diesen Zeitraum stehen auch viele unserer Kulturen in einem interessantem Stadium.
Nach der erfolgreichen Vielfaltswanderung im vergangangen Jahr, die auf überwältigenden Zuspruch gestoßen ist, bieten wir auch in 2019 wieder eine solche Wanderung an.
In diesem Jahr geht es rund um den Kahlforster Hof am Donnersberg, wo wir Flächen gepachtet haben.
Auf der ca 4km langen Strecke haben wir wieder 10 verschiedene Kulturen im Anbau.
Sie werden einiges über die angebauten Kulturen erfahren. Wir gehen über die nachhaltige Bewirtschaftung unserer Flächen, die flexible und vielfältige Fruchtfolge ein und berichten über die innovativen Nährstoffkreisläufe.
Jeder, der uns kennt, weiß, dass das intakte, gesunde Bodenleben, der Humusaufbau und die flirrende Vielfalt auf unseren Flächen ein zentrales Thema für uns ist!
Treffpunkt und Start ist der Kahlforster Hof in Obermoschel am Samstag, 25. Mai um 14.00Uhr.
Gegen 17.00Uhr werden wir wieder am Startpunkt eintreffen. Hier lassen wir den Nachmittag mit einem kleinen Imbiss und guten Gepsrächen ausklingen.
Die Teilnehmerzahl ist auf ca 30 Personen begrenzt! 
Wir erheben keine Teilnahmegebühr, freuen uns aber über eine Spende, die wir der Stiftung Lebensraum zugute kommen lassen wollen.

Also, schnell anmelden!

Wir freuen uns
Moni&Armin Meitzler & Team 

P.S.
Save the Date: Artenvielfaltswanderung 2020: 22. und 23. Mai in Spiesheim

 Internationaler Tag zur Erhaltung der Arten im Mai

 

Kleine Pflanze, großartige Wurzel!

Winterackerbohne ausgesät am 10. Oktober 2018

Winterackerbohnen haben ein viel höheres Wasseraufschlussvermögen aus tieferen Regionen, da ihnen eine deutlich längere Vegetationszeit als Sommerackerbohnen zur Verfügung steht. Beide Sorten werden zur gleichen Zeit im Sommer geerntet.

Durch die längere Vegetationsphase bilden die Winterackbohnen längere Wurzeln.
Winterackerbohne Wurzellänge bis 90cm.
Sommerackerbohne Wurzellänge bis 60cm.

Durch die lange Trockenheit in 2018 sind unsere Bohnen erst im Dezember aufgelaufen.
Das Bild der Winterackerbohne wurde am 15. Februar 2019 gemacht.

Nachzulesen im Wurzelatlas / Lehmanns Verlag.

Kleine Pflanze, großartige Wurzel!

 

Wir wünschen allen ein frohes und gesegnetes neues Jahr 2019

 

Interesse an einem Praktikum in unserem innovativem Betrieb??

Wir leben und arbeiten mit der vielfältigen Fruchtfolge.

Wir bauen u. a. Zuckerrüben, Kartoffeln, Kürbisse, Sonnenblumen, Hanf, Lein und verschiedene Getriedearten an.Erzeugen Saatgut zur Vermehrung (Wicken und Winterackerbohnen) und bauen Weinberge an.Mit unserer hochmoderenen Maschinenausstattung sind wir sehr schlagfertig.Im kommenden Jahr bieten wir die Möglichkeit eines drei bis sieben monatigen Praktikums, in der Zeit von April bis Oktober, oder nach Vereinbarung.Seit 2016 setzten wir das System der Grünen Brücke ganzheitlich um.Wir setzen Fermente zur Flächenrotte ein, bringen Komposttee und Kohle auf dem Acker und in den Weinbergen zum Einsatz. Und arbeiten mit  Zwischenfrüchten und Untersaaten.
Wenn wir Ihr interesse geweckt haben, und Sie Spaß daran haben  tatkräftig in unserem tollen Team mitzuarbeiten, dann melden Sie sich einfach bei uns. 
Wir freuen uns!!

 

Interesse an einem Praktikum in unserem innovativem Betrieb??

 

Unser Hanf in Freimersheim

Dank der Gewitterregen im Mai und Juni ist unser Hanf super gewachsen.

Aus den Körnern wird nach der Ernte und der anschließenden Trocknung unser hochwertiges Ölbewusst® Hanföl gepresst.

Unser Hanf in Freimersheim

 

Sommer, Sonne, Sonnenblume

Hummeln baden in unseren Sonnenblumen

Die meisten Sonnenblumen sind so gezüchtet, dass sie keinen Nektar mehr bilden. Das sind sogenannte taube Sonnenblumen. Haben Sie darauf schon einmal geachtet?
Bei uns wimmelt es nur so von Hummeln. Ein schöner Anblick und ein Beitrag zur Artenvielfalt der Insekten...

Sommer, Sonne, Sonnenblume

 

Wir danken unserem tollen Team! Ihr seid spitze!!

Unser Sommerfest 2018

Wir danken unserem tollen Team! Ihr seid spitze!!

 

Unsere Artenvielfaltswanderung am Pfingstwochenende

Vielfaltswanderung von Bioland e.V. Rheinland-Pfalz / Saarland gemeinsam mit dem Biolandbetrieb Meitzler

An Pfingsten sind sehr viele unserer Kulturen in einem interessanten Stadium und darum haben wir beschlossen unser Hoftor zu öffnen und die Vielfalt auf unseren biologisch bewirtschafteten Feldern zu präsentieren. In einer 5 km langen Wanderung haben wir in Kooperation mit Bioland unseren eingeladenen Gästen, Berufskollegen, Abnehmern und Freunden unser Ackerbausystem vorgestellt. Wir konnten auf unserer Wanderung eine ganze Menge der über 20 Kulturen, die wir dieses Jahr im Anbau haben präsentieren. An den beschilderten Stationen hat Armin seine Felder vorgestellt und erklärt, was man darauf sieht. Um den Beikrautdruck (nicht Unkrautdruck!) möglichst gering zu halten versuchen wir gezielt auf die Bedürfnisse des Bodens einzugehen. Mit Zwischenfrüchten, die wir mit Hilfe von Fermenten einarbeiten, bemühen wir uns, die Lebewesen im Boden zu ernähren und Humus aufzubauen. Denn nur ein Boden im mikrobiologischen Gleichgewicht bringt gesunde Nahrungsmittel und gute Erträge. Mit einer gezielten Fruchtfolge probieren wir gestörte Flächen mit viel Beikrautdruck wieder in das biologische Gleichgewicht zu bringen. Beikraut ist nicht einfach „von Natur aus“ immer da, sondern erfüllt mit den assoziierten Mikroorganismen an den Wurzeln eine ökologische Funktion um Bodenschäden zu reparieren. Darauf achten wir und versuchen mit unserer Bewirtschaftung die Funktionen der Beikräuter nachzubilden und somit ihr Auftreten zu vermindern. So konnten wir eine Weizenfläche zeigen, die ohne Spritzmittel und synthetische Düngung wahrscheinlich sehr nahe an einen konventionellen Ertrag heranreichen wird. Komplett beikrautfreie Felder wollen wir aber nicht, da Beikräuter wertvolle Nektarquellen für Insekten darstellen. Dies betonte auch Jean Larro immer wieder, der unsere Wanderung als Bienenexperte des BUND begleitet hat. Auf besondere Begeisterung stieß bei ihm unser Wickroggen der als eine der wenigen blühenden Kulturen in der Umgebung für die Bienen in dieser Jahreszeit sehr wertvoll ist. Die Wicke ist aber nicht nur für die Imker eine Freude, sondern sie ist für uns auch die ideale Vorkultur, da sie mit Hilfe der Knöllchenbakterien Stickstoff in den Boden bringt und durch ihre Schnellwüchsigkeit auch den Disteln das Licht wegnimmt. 

Sojabohnen, Sonnenblumen, Lein und Hanf waren zu dieser Jahreszeit noch kleine Pflänzchen, doch zumindest die beiden letztgenannten Kulturen konnten wir mit einer Ölverkostung unseren Mitwanderern auch geschmacklich näher bringen. Monika erklärte mit Passion, die gesundheitsfördernde Wirkung von Hanf- und Leinöl und wie schade es ist, dass diese zwei früher sehr wichtigen Kulturen in der heutigen Landwirtschaft leider nur noch ein Schattendasein fristen. Doch der erste Schritt um das zu ändern ist bereits getan, in der Ölmühle, die wir mit einem Kollegen zusammen betreiben, wird der hofeigene Lein und Hanf zu köstlichem Öl verarbeitet (wie uns auch die Teilnehmer bestätigt haben). Die Bedeutung von Hanf und Leinöl ist wissenschaftlich anerkannt und seit 2011 darf zumindest Leinöl offiziell als gesundheitsfördernd vermarktet werden. 

Eine besondere Kultur ist auch der Körnerfenchel, den wir für die Teeproduktion anbauen. Wir konnten schon jetzt den Geruch des Fenchels beim Zerreiben der jungen Triebe genießen. Bis zur Ernte wird der jetzt schon 30 cm hohe Fenchel bis zu 2 m hoch. Und während der Ernte sind die ätherischen Öle dann bis ins Nachbardorf zu riechen. Nach einem schlechten Fencheljahr in 2017 sieht der Bestand dieses Jahr wesentlich besser aus. Dies freut auch die Bienen, denn wenn der Fenchel Nektar ausbildet, dann schwimmt dieser in der Dolde. „Da kann sich die Biene dann reinsetzen wie in eine Badewanne“, sagt Insektenexperte Jean Larro. 

An einem unserer Wingert kam Armin erneut auf das Thema Bodengesundheit zu sprechen. In diesem Wingert haben wir Pflanzenkohle eingearbeitet, um dem Bodenleben ein Habitat zu geben und gute Voraussetzungen für die Nährstoffspeicherung zu schaffen. Denn wir sind überzeugt davon, dass nur ein gesunder Boden guten Wein produziert und die Reben gesund hält. Denn nach wie vor sind auch wir als Biobetrieb auf Pflanzenschutzmittel angewiesen. Zwar sind unsere Mittel auf biologischer Basis hergestellt, aber dennoch wäre es uns lieber, wenn wir die Aufwandmengen deutlich reduzieren könnten. Mit der Pflanzenkohle versuchen wir diesem hochgesteckten Ziel ein Stück näher zu kommen. 

Eine kleine Weinprobe mit Katja und Jens Bäder und vorzügliches Essen von der Schweinothek, purVegan und Brotaufstriche von Hanfwerk rundeten unsere Wanderung an den drei Tagen in gemütlichem Beisammensein ab. An alle, die sich jetzt wundern, warum sie im Vorfeld nichts von dem Anlass gehört haben, sei gesagt, dass wir uns vor allem auf Betriebskollegen, Verarbeiter und kurz gesagt „Leute aus der Szene“ fokussiert haben. Aber aufgrund der vielen positiven Rückmeldungen werden wir voraussichtlich auch nächstes Jahr Wanderungen zum Thema Artenvielfalt auf unserem Betrieb anbieten, da es bei uns jedoch sehr arbeitsintensiv zu- und hergeht, können wir noch nichts versprechen. Allerdings stehen die Tafeln noch an den verschieden Stationen und mit der anliegenden Wegbeschreibung kann man sich auch ganz privat mit Familie und Kindern der Artenvielfalt in unserem biologischen System widmen. Es war uns eine große Freude, diesen Anlass zu organisieren und wir bedanken uns bei allen Teilnehmern für das große Interesse und für die guten (und vor allem auch provokanten) Fragen, die Armins Redefluss nicht unterbrechen ließen. 

Vielen Dank und bis zum nächsten Mal.

Unsere Artenvielfaltswanderung am Pfingstwochenende

 

Landwirtschaft ohne Glyphosat

Armin Meitzler nimmt Stellung und engagiert sich für eine Zukunft ohne Glyphosat

Zu sehen ist Armin Meizler in einem Beitrag des ZDF / 16 h / 10.11.2017 / Europa
https://www.zdf.de/nachrichten/heute-in-europa/landwirtschaft-ohne-glyphosat-100.html 

Ausserdem sehenswert im ZDF / 12 h / 10.11.2017 (ab Minute 5:21)
https://www.zdf.de/nachrichten/heute-sendungen/171109-h12-gesamtsendung-100.html 

Unbedingt ansehen – eine Wissensdoku in ARTE / 21.55 h / 11.11.2017
"Wissenschaftsdoku – Umwelthormone – verlieren wir den Verstand"
https://www.arte.tv/de/videos/069096-000-A/umwelthormone-verlieren-wir-den-verstand/

Landwirtschaft ohne Glyphosat

 

Unwetter Freimersheim

STARKES UNWETTER MACHT VIELE SCHÄDEN | 14. MAI 2017

Am 14. Mai 2017 hatten wir in Freimersheim ein Unwetter mit starkem Hagelschlag. Die Hagelkörner lagen ca. 20 cm hoch auf der Strasse. Insgesamt machte der Niederschlag ca. 50 l/qm Niederschlag aus. Dadurch wurde bei einigen Kulturen und Flächen die kommende Ernte zerstört, wie z.B. Fenchel, Durum und Wicke. Insgesamt gab es in der Gemarkung Freimersheim viel Bodenerosionen. Wir hatten damit gerechnet, dass unser Kartoffelfeld weggeschwemmt würde und waren überrascht: Durch Begrünungsmaßnahmen im Winter (Grüne Brücke) fand auf unserem Kartoffelfeld KEINE Erosin statt!!

Unwetter FreimersheimUnwetter FreimersheimUnwetter Freimersheim

 

ZWISCHENFRÜCHTE UND UNTERSAATEN

WICHTIG FÜR EINEN GUTEN BODEN | OKTOBER 2017

Untersaaten und Zwischenfrüchte sind auf unserem Betrieb von großer Bedeutung! Dadurch können wir einen besseren Humusaufbau erzielen. Die Böden können mehr Wasser speichern, durch Leguminosen in der Untersaat, bzw. Zwischenfrucht kann der Boden mehr Stickstoff fixieren. Durch die Wurzel-Grünmasse wird das Bodenleben gefördert und dient gleichzeitig als Erosionsschutz.

ZWISCHENFRÜCHTE UND UNTERSAATENZWISCHENFRÜCHTE UND UNTERSAATENZWISCHENFRÜCHTE UND UNTERSAATENZWISCHENFRÜCHTE UND UNTERSAATEN

 

Biobetrieb Meitzler 21
Bioland
Europa
Bezugsquellen